Ökumenischer Jugendkreuzweg 2020

3. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt

Aus der Heiligen Schrift (Mk 15)


Und sie kreuzigten ihn.


Meditation


Die Todesstrafe wird vollzogen. Von drei Seiten schlagen die Hämmer, laut, hart, dumpf. Die Männer nageln Ihn fest. Sie sind ganz bei der Sache, sie machen ihre Arbeit gewissenhaft, aus allen Richtungen tun sie ihr Werk. Einer hebt an einem Stab einen Schwamm mit Essig empor. Jesus soll all die Bitternis aufsaugen.


Tod durch Kreuzigung: Diese Grausamkeit ist für uns heute kaum mehr vorstellbar. In West-Deutschland ist die Todesstrafe seit 1949, in der damaligen DDR seit 1987 abgeschafft.

Und doch gibt es noch immer viele Länder auf der Erde, die nach ihrer gültigen Rechtsordnung schwere Vergehen mit dem Tod bestrafen. Oft resultieren solche Urteile dazu aus politischer Willkür oder Diskriminierung Andersdenkender, Anderslebender oder Andersgläubiger.

Auch die Todesstrafe für Jesus vor 2000 Jahren war ein Mord. Aus christlicher Sicht ist jede Todesstrafe menschenverachtend, lebensverachtend und gottesverachtend. Gott allein ist der Herr des Lebens.

Jesus wird an das Kreuz genagelt

Impulsfragen

  • In welchen Situationen hast du dich schon mal für andere eingesetzt, wenn Unrecht geschehen ist?
  • Gott, der Herr des Lebens – auch am Anfang und am Ende des Lebens?
  • Wer ist der Herr deines Lebens?

Gebet


Jesus, Gewalt, Mord und Tod gehören bis heute zu unserer Welt. Wir bitten Dich um Kraft für den Widerstand gegen das Töten, um Mut zum Schutz des Lebens und darum, dass Dein Reich komme. Amen.

 

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